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der ArGe Volksfestservice und des Schausteller-Verbandes Weser-Ems e.V.

Sitz Osnabrück

Nächster Termin:

Osnabrück

Herbst

Jahrmarkt

29.10.-07.11.2010


Nachruf für Markus (Max) Schnellcke

Der Schaustellerverband Weser- Ems, Osnabrück trauert um sein ältestes Gründungs-und Ehrenmitglied und Gründungsmitglied des DSB- Markus Schnellcke, bekannt und beliebt als Onkel Max .

Fast 61 Jahre war er Mitglied in unserem Verband und wurde in diesem Jahr mit der goldenen Nadel des DSB geehrt.
Als Mitstreiter des DSB freute er sich ganz besonders über diese Auszeichnung und ließ all seine Gäste daran teilnehmen.
Zu seiner 95. Geburstagsfeier im Juni erfreuten ihn noch die Gratulations-Drehorgelklänge der Vereins Kollegen.

Max Schnellcke , das 3. Kind der Eheleute Grete und Ferdinand Schnellcke lernte das Gewerbe von der Pike auf im elterlichen Betrieb.
Die Schnellcke’s reisten um und ab 1900 mit einer Bodenmühle ,Schrägflieger und Krinoline im Nordkreis Osnabrück und weiterer Umgebung.
Zusammen mit seiner Ehefrau Wilma geb. Ludewigt betrieben die Eheleute erst eine Schießbude später dann einen Benzin Skooter und danach war der Auto-Skooter von Schnellcke’s Anziehungspunkt auf den Festplätzen.
Auch die Gnade der goldenen Hochzeit erlebten Wilma und Max noch gemeinsam.

1982 wollte sich Onkel Max zur Ruhe setzen und übergab seinem Sohn Peter das Geschäft, der dann tragischerweise ½ Jahr später am Autosscooter tödlich verunglückte.
Das Geschäft wurde verkauft, Max Schnellcke fand eine neue Aufgabe, er half seinem Schwager und verarbeitete verschiedene Geschäfte in den Freizeitparks.
Auch fuhr er mit Begeisterung die Eisenbahn des Jaderpark. Das brachte ihm viel Freude.

Nach dem 90. Geburtstag stellte der mittlerweile schon Urgroßvater Max ,das Autofahren ein und stieg um auf ein Elektomobil.
Von einem Oberschenkelhalsbruch erholte es sich nicht mehr und verstarb am 9. August 2010 im stolzen Alter von 95 Jahren im Kreise seiner Familie.
Wir werden sein verschmitztes Lächeln vermissen und sprechen seiner Familie unser tiefes Mitgefühl aus.

Schaustellerverband Weser- Ems e. V. Sitz Osnabrück


Die Beisetzung ist am Freitag, den 13.08.2010 um 10:45 Uhr auf dem Friedhof in Bramsche.

Last update:

06.04.2010

 
 

 

Hoch hinaus und rund herum - Von Kirchmess und Jahrmarkt


 
Unter dem Motto "Hoch hinaus und rum herum" wird es vom 30. Mai bis 24. Oktober im Museum Industriekultur bunt und vergnüglich. Alles dreht sich nun um das Thema Jahrmarkt. Wie sah dieses Vergnügen noch vor rund hundert Jahren aus und was veranlasst einen beachtlichen Teil der Bevölkerung regelmäßig an diesem Treiben teilzunehmen?

Dieses ungewöhnliche Geschäft, das dem Besucher nicht nur Spaß bereitet und ihn durch Illusion und Magie ins Staunen versetzt, sondern gleichermaßen Angst und Grusel erzeugt, scheint jedenfalls seit vielen Jahrzehnten zu funktionieren.

Die Ausstellung zeigt die kulturelle und technische Entwicklung der Fahr- und Belustigungsgeschäfte anhand zahlreicher Jahrmarktsattraktionen, Fotografien, Plakaten, Spielzeugen, Modellen, Planskizzen und mehr. Im Zentrum dieser Welt, die den Besucher verzaubert, dreht sich das rund 100 Jahre alte Karussell der Familie Telsemeyer aus Osnabrück.

Und zu guter Letzt lässt die Ausstellung auch das Leben der Schausteller nicht im Schatten des bunten Treibens stehen.

Der Besucher hat, neben dem Schauen und Staunen über die bunte Vielfalt der Tiere, die sich früher auf den Karussells drehten oder den mechanische Puppen, die sich ungelenk bemerkbar machten, vor allem die Möglichkeit des Selbsterlebens. Wenn er sich beim "Dosenwerfen" oder "Hau den Lukas" beweisen muss, sich vor den guten alten Zerrspiegel stellt, um sich einmal so richtig "dicke" zu machen oder in dem Sitz eines Kettenkarussells vierzig Jahre Osnabrücker Jahrmarktsgeschichte (50er bis 90er Jahre) Revue passieren lässt.

Jahrmarktsmusik und Kirmesorgeln schaffen schließlich eine Atmosphäre, wie sie jeder vom Rummel kennt. Die Ausstellung lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen, auch Erwachsene sind verzaubert und begeistert, wenn ihre Erinnerungen an den eigenen Spaß auf dem Jahrmarkt zum Leben erweckt werden. Wir wünschen viel Vergnügen beim Eintauchen in eine andere Welt!

Führungen auf Anfrage

 

Museum Industriekultur

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

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